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Fenster und Türen:

Das Fenster sowie die Balkon- oder Terrassentüren sind bestimmende Bauelemente bei Wohnungen und Einfamilienhäusern. Die technische Lebensdauer betrug in der Vergangenheit noch 20-50 Jahre. Bei den modernen Konstruktionen ist jedoch teilweise eine höhere technische Lebensdauer zu erwarten.
 
Trotz vieler Prüfberichte und Zertifikate für Rahmen, Verglasung, Dichtigkeit usw. die von den Herstellern in der Regel vorgezeigt werden können, ist zu bedenken, dass ein Fenster seine Funktion nur in seiner Gesamtheit, also Rahmen samt Verglasung und Beschlägen in eingebautem Zustand. Und zwar dort eingebaut, wo es dauerhaft bleiben soll. Laborbedingungen können solche Situationen oft nur unzureichend simmulieren!
 
 
Bei der Wahl des Fensters bzw. der Terrassentür für Ihre Wohnung bzw. für Ihr Haus sind weiterhin folgende Aspekte zu berücksichtigen
Fensterrahmen:
Holzfenster:
Abgesehen von einer höheren Pflegebedürftigkeit haben Holzfenster auch heute noch die besten Leistungsmerkmale für die Verwendung in Wohnungen und Einfamilienhäusern.
 
Kunststoff-Fenster:
Reine Kunststofffenster sind am preisgünstigsten. Sie weisen jedoch eindeutige Schwächen in Bezug auf Stabilität, Pflegefreudlichkeit und Lebensdauer auf.
 
Metallfenster:
Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um Aluminiumfenster. Die Stabilität, Pflegefreundlichkeit und Lebensdauer sind unübertroffen hoch. Das Maß der Wärmedämmung ist stark abhängig von der Bauart der Profile. Aluminium ist grundsätzlich ein guter Wärmeleiter (!).
 
Holz-Alu-Fenster: Hierbei werden die Vorzüge beider Materialien vereint. Die Leistungsmerkmale dieser Fenster sind unübertroffen gut. Durch die Aufwendige Konstruktion sind diese Fenster allerdings sehr teuer. 
Kunststoff-Alu-Fenster: Die Leistungsmerkmale gegenüber reinen Kunststoff-Fenstern sind hier nicht wesentlich besser. Allein zum Schutz der Kunststoffprofile gegen Witterungseinflüsse und gegen die UV-Strahlung sind Aluminiumschalen an der Aussenseite angebracht.
 
Verglasung:
Aus Wärme und Schallschutzgründen kommt heute generell Mehrscheiben-Isolierglas zum Einsatz. Es handelt sich dabei um 2 bzw. 3 Einzelscheiben, die an den Rändern mit Abstandhaltern versehen und miteinander gasdicht verklebt werden. Die Stärke der Einzelscheiben richtet sich nach den statischen Erfordernissen und dem geforderten Schallschutz. Sie beträgt mindestens 4mm. Der Zwischenraum zwischen den Einzelscheiben wird mit einem Edelgas gefüllt. Ein solches hat eine wesentlch geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft.
 
Wesentliche Unterschiede gibt es bei der Ausführung der Einzelscheiben selbst:
Einscheibensicherhaitsglas (ESG): Zur Vermeidung von Verletzungen im Bruchfall, zerbricht ESG in kleine, meist zusammenhängende Stücke.
 
Verbundsicherheitsglas (VSG): Dieses besteht in der Regel zwei oder mehr Einzelscheiben, die jeweils mit einer reißfesten Kunststoff-Folie verklebt werden. Im Bruchfall bleibt der Verbund der Splitter mit der Folie aufrecht.
 
Wärmedämmung:
Die Wärmedämmung ist eine wesentliche Anforderung an das Fenster in seiner Gesamtheit. Das Maß für die Wärmedämmung ist der U-Wert. Je höher dieser Wert ist, desto schlechter ist die Wärmedämmung.
 
Schallschutz:
Noch mehr als beim Wärmeschutz ist beim Schallschutz die Gesamtabstimmung der einzelnen Komponenten maßgebend. Also: Verglasung, Rahmen und Einbaumaßnahmen. Bei erhöhten Schallschutzanforderungen nützt es daher wenig, einfach nur eine entsprechende Verglasung auszuwählen. Das Ergebnis kann immer nur im Einzelfall am fertigen Objekt durch entsprechende Messungen überprüft werden.
 
Dichtheit:
Unter der Dichtheit von Fenstern versteht man sowohl die Dichtheit gegen Luftzug, als auch die Dichtheit gegenüber Wasser, also gegen Regen bzw. Schlagregen.
Ausgeklügelte Dichttungssysteme und Entwässerungsprofile der verschiedenen Hersteller sollen diese Dichtheit gewährleisten. Für den Käufer ist dies alles kaum zu prüfen. Namhafte Hersteller machen die Dichtheit Ihrer Fenster mit Prüfberichten glaubhaft.
 
 
Beschläge:
Diese sind wichtig für die einwandfreie Funktion des Fensters was das Öffnen und Schließen betrifft. Darüber hinaus entscheiden sie über die Luft- und Regendichtheit sowie über die Einbruchssicherheit.
Speziell im Hinblick auf die Einbruchssicherheit sollte auf die Anzahl der Verriegelungspunkte und die Anzahl der Schlißstücke, die einen Schutz gegen Aushebelung bieten, geachtet werden. 
 
 
Sicherheit gegen Einbruch:
Durch die Wahl der entsprechenden Verglasung (Verbundsicherheitsglas) und durch Positionierung der richtigen und ausreichenden Beschläge kann eine gewisse Sicherheit gegen Einbrecher hergestellt werden. Speziell bei Terrassentüren in Einfamilienhäusern sollten dann noch aussenliegende Beschläge vermieden werden - obwohl dies nicht besonders Benutzungsfreundlich ist. 
Brandverhalten:
Hier gilt es bsonders zu beachten, dass durch Kunststoff-Fenster bei Bränden krebserregendes Dioxin frei gesetzt wird.