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Dachdeckung:


Die Dachdeckung ist die oberste Lage der Dachkonstruktion bei Häusern und Gewerbeimmobilien. Sie hat die Aufgabe, Feuchigkeit infolge von Niederschlägen am Eindringen in das Hausinnere zu Verhindern. Neben den verwendeten Materialien für die Eindeckung ist jeweils die Konstruktion des Dachabschlusses und die First- und Gratausbildung von Bedeutung.
 
Grundsätzlich unterscheidet man bei der Eindeckung von Häusern und Gewerbeimmobilien nach folgenden Eindeckungsarten: 
Dachziegeldeckung:
Dies ist ein seit vielen Jahrhunderten für die Eindeckung von Häusern verwendetes Material welches vorwiegend bei Steildächern Anwendung findet. Eine Vielzahl von Ziegelmodellen steht heute zur Verfügung, die sich vor allem durch die Farbgebung, die Ziegelform und die Verlegeart unterscheiden.
 
Betondachsteindeckung:
Betondachsteine werden ebenso zur Eindeckung von Steildächern von Häusern verwendet. Sie sind breiter und schwerer als Dachziegel aus Ton. Dies wirkt sich günstiger auf die Verlegekosten aus, durch das höhere Gewicht bieten sie auch mehr Widerstand gegen Windeinwirkung. Zu beachten ist, dass bei einer Eindeckung mit Betondachsteinen infolge des höheren Gewichts eine entsprechend dimensionierter Dachstuhl ausgeführt werden muss.
 
Metalldachdeckung:
Diese Art der Dachdeckung erfreut sich bei Einfamilienhäusern, aber auch bem großvolumigen Wohnbau und im Gewerbebau immer größerer Beliebtheit. Der Einsatz ist universell und kann sowohl bei einem Steildach als auch bei flach geneigten Dächern erfolgen. Der Vorteil liegt in dem geringeren Gewicht und der guten Anpassungsfähigkeit an schwierig einzudeckende Dachformen wie beispielsweise Dachverschnitte und Gaubenausbildungen.
 
Folgende Materialien werden heute verwendet: Aluminium, verzinktes Stahlblech, Kupfer, Zink und Titanzink.
 
Eine Sonderform der Metalldeckung ist die Verwendung von Dachplatten aus Aluminium (System Prefa). Diese Art der Dacheindeckung zählt zu den leichtesten. Anders als zu der in Blechbahnen verlegten Metalldachdeckung ist diese Art der Eindeckung nur bei einem Steildach möglich. 
  
Flachdachdeckung:
Flachdächer gewinnen immer mehr an Bedeutung. In den meisten Fällen werden sie heute als "Umkehrdach" ausgeführt, d.h. die Wärmedämmung liegt oberhalb der Dachhaut. Die oberste Lage bildet in der Regel eine Bekiesung als Schutz der Wärmedämmung gegen mechanische Einwirkungen und als Auflast gegen Windangriff.
 
Bei der Nutzung als begehbare Dachterrasse eines Hauses, werden oft im Kiesbett verlegte Betonplatten eingesetzt.
 
Sowohl bei Dächern von Wohnhäusern und Einfamilienhäusern, als auch bei Gewerbeimmobilien, wird das Dach in vielen Fällen begrünt. Siehe dazu: Dachbegrünung.
 
Weitere Eindeckungsarten sind:
Schieferdeckung, Faserzementdeckung, Schindeldeckung, Trapezprofile, u.a.