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Bürgschaft:

Bei einer Bürgschaft handelt es sich um die Besicherung eines Schuldverhältnisses durch einen Dritten.
Der Bürge verpflichtet sich für die Schuld des Gläubigers einzustehen, wenn dieser seiner Pflicht zur Schuldbegleichung nicht nachkommt.

Wenn einer der Vertragspartner eine Privatperson ist, bedarf es unbedingt der Schriftlichkeit der Bürgschaftsvereinbarung. Diese ist so lange wirksam, solange die Hauptschuld besteht.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Bürgschaften:

"Bürge und Zahler":
Der Gläubiger kann bei Leistungsverzug sofort den Bürgen in Anspruch nehmen ohne vorher ein gerichtliches Verfahren gegenüber dem Schuldner einzuleiten.

"Ausfallsbürgschaft"
Die ausstehende Leistung kann vom Gläubiger erst nach einem erfolglosen Exekutionsverfahren gegenüber dem Schuldner eingefordert werden. Dabei hat der Bürge auch die Verfahrens- und Rechtsanwaltskosten zu tragen.

Bei dem Geschäft mit Immobilien hat die Bürgschaft immer große Bedeutung. Nicht nur gegenüber den Banken als Kreditgeber, sondern sehr oft auch zur Besicherung des Mietausfallwagnisses.

 

Haftungsausschluss: Die hier gegebenen Erklärungen dienen nur für eine erste Orientierung zu der grundsätzlichen Bedeutung der Begriffe. Jegliche diesbezügliche Haftung in Bezug auf Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit ist ausgeschlossen. Weitere Details sind über die jeweilige Fachliteratur bzw. über die diesbezüglichen Gesetze und Verordnungen zu erfahren. Er werden nur Begriffsbedeutungen nach österreichischem Recht und Sprachgebrauch behandelt. Es gelten die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" der Immobilienplattform





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