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Baugrube:

Als Baugrube bezeichnet man bei eine Neubau eines Hauses den Grabenbereich der notwendig ist, um den unter der Erdoberfläche gelegenen Teil des Bauwerks zu errichten. Dazu gehört noch der seitliche Arbeitsraum sowie der Raum für die Böschung bzw. der Platzbedarf für einen Baugrubenverbau. Den unteren Abschluss der Baugrube bildet die Baugrubensohle

Geböschte Baugrube:

Diese Ausführungsart wird in der Regel beim Bau von Einfamilienhäusern und kleineren Wohnhäusern, oft aber auch bei gewerblichen und industriellen Bauwerken mit geringer Gründungstiefe, standfestem Boden, und ausreichens Platz für die Ausbildung des Arbeitsraumes und der Böschung, angewendet. 

 

Baugrubenverbau:

In allen Fällen wo für eine geböschte Baugrube nicht genug Platz ist und/oder die Gründungstiefe groß ist, muss ser seitliche Teil des Bodens gegen das Abrutschen in die Baugrube gesichert werden. Man unterscheidet je nach Art des Bauwerks und der Bauwerkskonstruktion, der Bodenbeschaffenheit und der Gründungstiefe eine Vielzahl von gängigen Verbauarten. Aufgrund der speziellen Anforderungen werden diese hier nur taxativ aufgezählt: Berliner Verbau, Bohrpfahlwand, Schlitzwand, Spundwand, u.v.m.

 

Schon bei einer Aushubtiefe von max. 1,25m ist fortschreitend eine Böschung oder ein Baugrubenverbau auszuführen.

Nachdem ein Einsturz einer Baugrube für die darin arbeitenden Personen lebensgefährlich sein kann und auch Gebäude und Einrichtungen am Rand der Baugrube durch einen Baugrubeneinsturz Schaden nehmen können, gibt es eine Vielzahl von Vorschriften, die beim Baugrubenaushub zu beachten sind.

Wesentlich ist jedoch schon vor dem Aushub ein Baugrundgutachten erstellen zu lassen, damit entsprechende Ausführungsmaßnahmen schon im Vorfeld geplant werden können. Die Ausführung selbst ist immer durch eine ständige Aufsicht einer fachkundigen Person zu überwachen.