Logo von Mietwohnungen, Wohnungen, Häuser, Grundstücke || alle-gemeinsam.at IMMOBILIEN                                                                
 

Alarmanlagen bei Wohnungen und Einfamilienhäusern:


Diese werden immer öften zum Schutz gegen Einbrecher in Wohnungen und vor allem in Einfamilienhäusern installiert. Oft haben sie schon durch ihre von aussen sichtbare Präsenz eine abschreckende Wirkung gegen Gelegenheitseinbrecher. Wenn ein wirklich wirkamer Schutz gegeben sein soll, muss die Anlage nach einer vom Fachmann erstellten Planung installiert werden.
 
Zu unterscheiden sind folgende Kriterien: 
Art des Alarms:
Akustischer Alarm: Dieser wird im Einbruchsfall durch eine außenliegende Sirene erzeugt. Sie sollte an einer schwer zugänglichen Stelle montiert werden, damit sie von Einbrechern nicht vor dem auslösen des Alarms zerstört wird (z.B.: Ausschäumen, u.s.w.). Die Stromversorgung erfolgt auch bei Unterbrechung der Stromzufuhr, über eingebaute Akkus.
 
Optischer Alarm: Dieser wird meist durch ein Blinklicht, welches auf die außenliegende Sirene aufgesetzt ist, abgegeben.
 
Innenalarm: Im Innenbereich von Wohnungen bzw. Häusern montierte Sirenen sollen Einbrecher bei Ihrer Tätigkeit stören. Herrannahende Einsatzkräfte der Polizei werden durch Innenalarm von den Einbrechern schwer bemerkt.
 
Fernmeldealarm: Nachbarn sind nur ein psychologischer Schutz gegen Einbrecher. Eine Einbrecherbekämpfung sollten sie jedoch eher unterlassen. Damit die Polizei von dem Einbruch schnellstmöglich verständigt wird, eigenet sich ein Fernmeldealarm. Hier wird über ein Wählgerät beim Auslösen des Alarms direkt die Polizei bzw. ein Wachdienst verständigt. Zu empfehlen ist ein Wählgerät welches mit einer SIM Karte ausgestattet ist und die Verbindung über ein Mobilfunknetz herstellt.
 
Überfallsmelder: Hierbei handelt es sich um Schalter, die durch Betätigung Alarm auslösen. Diese Schalter können im Wohnbereich an bestimmten Stellen fix montiert sein, es gibt sie aber auch als mobile Kleinstgeräte, die den Alarm über Funk auslösen können.
 
Arten des Schutzes:
Schutz der Gebäudehülle von Häusern: Hier werden sämtliche Fenster und Türen mit Magnetkontakten am Rahmen versehen, die bei eingeschalteter Anlage, beim Öffnen, Alarm auslösen. Zusätzlich empfiehlt es sich bei großen Fixverglasungen Glasbruchmelder vorzusehen.
Für den Schutz der Gebäudehülle des Hauses sollte ein eigener Schaltkreis vorgesehen werden. Die Anlage kann somit eingeschaltet werden, wenn sich Personen im Haus befinden, vorzugsweise in der Nacht.
 
Schutz des Innenraumes von Wohnungen: Hier eignen sich besonders Bewegungsmelder und Lichtschranken. Die Plazierung muss gut überlegt werden, damit sie von Einbrechern nicht umgangen werden können. Der Schutz des Innenraumes wird bei Wohnungen in den oberen Stockwerken eines Wohnhauses meist ausreichen. Bei Einfamilienhäusern sollte der Innenraumschutz immer in Kombination mit dem Schutz der Gebäudehülle installiert werden. Beides zusammen wird dann eingeschaltet, wenn sich keine Personen und Haustiere im Haus befinden.
 
 Art der Auslösung:
Verkabelung:  Die einzelnen Alarmmelder können über eine Unterputzverkabelung mit einer zentral installierten Alarmzentrale verbunden sein. Diese Art der Installation ist sicher jeder anderen vorzuziehen. Sie wird jedoch meistens nur im Falle eines Neubaus eines Hauses oder bei einer Generalsanierung in Frage kommen.
 
Funk:  Die Alarmmelder lösen den Alarm über Funk aus. Die Energieversorgung erfolgt über Batterien.
 
Videoüberwachung:
Diese kann einen Einbruch nicht verhindern. Eine Überwachung durch Kameras mit angeschlossener Videoaufzeichnung kann jedoch bei der Rekonstruktion des Einbruchs und bei der Identifizierung der Täter hilfreich sein. Zu beachten ist dabei, dass standortabhängig, gegebenenfalls eine Genehmigung eingeholt werden muss.
 
 
Bemerkung: Es wurde schon darauf hingewiesen, dass sich die gegenständlichen Ausführungen nur für die Installation einer Alarmanlage in einer Wohnung oder in einem Haus beschreiben. Im gewerblichen Bereich gibt es weit komplexere Anforderungen und Ausstattungsmöglichkeiten.